"Zu diesem tragischen Ereignis kann (nicht) gepostet werden"

Freitag, 1. Oktober 2010

ORF neu


So, das war´s dann - der ORF hat aufgrund von Änderungen der gesetzlichen Lage die Foren im gewohnten Umfang eingestellt.

Grundsätzlich dürften hinsichtlich dieser Änderung 2 Herzen in der ORF´schen Brust wohnen: Zweifelsohne werden die Klickraten merklich zurückgehen und damit vermutlich auch die Werbeeinnahmen. Auf der anderen Seite waren die Foren bzw. vielmehr deren Inhalt wahrlich kein Aushängeschild für österreichs Onlinemedium Nr. 1. Abgesehen von wenigen Lichtblicken (namentlich genannt seien z.B. die Frau Denkerin, der Herr Bildschnitzer oder Frau Phoebe), die um eine ernsthafte Diskussionskultur bemüht waren, waren die Foren vornehmlich ein Sammelpunkt illustrer Gestalten, die sich vielfach nur durch Widerspruch zu spüren vermochten und Stunden ihres Tages damit verbrachten, den Troll zu spielen.

Daneben gab es ein kleines Grätzel von vielleicht 4 oder 5 Usern, denen ich diesen Blog widmete und denen der Versuch Vergnügen bereitete, das Vaterland als Dauerposter zu retten und dabei alles niederzumobben, was nicht in ihre überschaubare Welt passte.

Alle werden sich ein neues Betätigungsfeld suchen müssen und ich wünsche allen, dass dieses von positiverer Energie sei, als das, was sie bislang pflegten. Vielleicht taucht der Eine oder Andere wieder mal wo auf - in diesem Fall werde ich darüber berichten.

Freitag, 27. November 2009

Piperflyer sucht um Asyl an

Das ganze Elend : http://tirol.orf.at/stories/405951

Demnächst kommt noch eines dazu.
piperflyer, vor 34 Minuten
Alle meine Versuche, für meine ausländische Lebensabschnittspartnerin eine Daueraufenthaltsgenehmigung zu erlangen, sind bis dato gescheitert. Beide unbescholten, sie legal (mit Sprachvisum) eingereist, ich muss für alles bürgen, private Krankenversicherung, keine Absicht, den Arbeitsmarkt zu belasten. Nicht einmal Artikel 8 der Menschenrechtskonvention (mein Recht auf Partnerschaft) ist schlagend, und eine Heirat lasse ich mir von Vater Staat nicht vorschreiben. Sie müsste demnächst das Land verlassen und könnte nach 3 Monaten wieder für ein dreimonatiges Touristenvisum ansuchen.

Also bleibt nur, den Staat mit seinen eigenen Waffen zu schlagen und um Asyl anzusuchen. Und dann die negativen Bescheide beeinspruchen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Kriminell möchte sie dennoch nicht werden und auch den Reisepass nicht wegwerfen, obwohl das anscheinend ein gutes Rezept ist, wie @ec290 nachhaltig beweist


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Ab und zu erwischt es ja auch die Richtigen. Piperflyer ist ja sattsam bekannt als Verfechter strenger Asylgesetze und Freund von Regeln, welche Familiennachzug unterbinden sollen. Dass diese Gesetze ebenso Menschen treffen, die sozial abgesichert wären, nichts Unlauteres im Schilde führen, sondern lediglich bei ihrem Partner oder ihrer Familie leben wollen, ist nichts Neues, sondern eine bekannte Tatsache. Da moniert der gute Mann, dass seine Menschenrechte mit Füßen getreten würden, seinem Recht auf Partnerschaft nicht entsprochen wird. Ja, so geht´s vielen. Genau jenen, denen er in Bausch und Bogen nicht nur die Möglichkeit des Familiennachzugs nehmen will, sondern die er ganz grundsätzlich am liebsten aus dem Land hätte.

Wer die harte Linie verfolgt, eine Politik unterstützt, die solche Gesetze fördert, darf nicht wehleidig reagieren, wenn es ihn selbst trifft. Deshalb ein Vorschlag in aller Güte: Wie wär's, wenn der Piperflyer seine Pinkerl packt und ins Heimatland seiner Partnerin übersiedelt? So schlecht kann es dort ja auch nicht sein, es sei denn, dort tummeln sich ähnliche Gestalten wie in Österreich, die jedem Zuwanderer das Existenzrecht absprechen, ein Klima von Hass und Verachtung schüren und dabei keinen Unterschied machen, ob es sich um integrationswillige oder gar schon integrierte, erwerbstätige Zuwanderer handelt (Familie Zogaj, nur um ein Beispiel zu nennen), oder um tatsächliche sog. Problemfälle (wobei es schwer ist, den Piperflyer auch bei gutem Willen nicht als "Problemfall" zu sehen).

Der Forenreporter wünscht dem Piperflyer und seiner Partnerin trotzdem alles Gute. Und selbst wenn die Dame irgendwann im Abschiebe-Flieger sitzt, besteht zumindest die Möglichkeit, dass der Piperflyer auf seine alten Tage noch was dazulernt.

Dienstag, 24. November 2009

Zwergnase gewährt Einblick in seine Mispoche

zwergnase01, vor 1 Stunde, 55 Minuten

Weißt Darthmaul, ich bin ja aus meiner Verwandschaft mit mehreren solchen "Weltverbesserern" gestraft..

Mit denen gesellig beisammensitzen ist beinahe eine Qual. Sie sitzen mit versteinerten Gesichtern da, gehen vermutlich zum Lachen in den Keller. Mir kommen sie manchmal nicht wie Menschen vor, eher wie so Reptilien oder Insekten die einem Urtrieb folgen (Fressen und ins Leere blicken).

Sie haben auch keine Freunde, nur Gleichgesinnte und wenn sie doch einmal das Maul aufmachen dann plappern sie den vorgekauten, eingelernten Einheitsbrei herunter (...wie schlecht die Welt doch ist, ob das Leben überhaupt noch eine Sinn hat,..... rharbarber, baraber, baraber, rhabarber, rhabarber bla....bla...bla...), einfach ausgedrückt: Traurige Gestalten.

Unsereiner geht dort hin wo es schön und lustig ist, jemand holt vielleicht eine Gitarre hervor, es wird gesungen und gespielt, es werden fröhliche Geschichten erzählt.

Meine bekannten "Weltverbesserer" denken nur nach, wo sie wieder was zum Herumraunzen finden, wann die nächste Demo ist oder gar irgendwo "Naziumtriebe" geortet wurden.

Ein armseliges Leben einfach.
Eine Randbemerkung: Bis zum 35. Lebensjahr lebten sie bei der Mutter weil sie auf sich selbst gestellt, vermutlich verhungert wären (einem Neffen muß die Mutter jetzt noch die Unterhosen kaufen, bei solch verantwortungsvollen Tätigkeiten ist er überfordert).

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Soweit, so gut. Es überrascht ja nicht weiter, dass dieser Kerl sich mit seinen Ansichten auch im Familienkreis ziemlich allein auf Feld und Flur befindet. Eine logische Konsequenz daraus ist eine Abwehrhaltung und der Versuch, die eigene Verwandschaft zu diffamieren. Sozusagen eine Art Geisterfahrer, der sich vorher über den Gegenverkehr echauffiert, bevor er seine eigene Position überdenkt.

"Seinereiner" ist offenbar einer derjenigen, die es erst bei ausreichendem Schnapskonsum und zotigen Witzchen so richtig lustig finden. Willkommen am Stammtisch. Es sei ihm vergönnt.

Das ganze Elend : http://my.orf.at/zwergnase01/postings?id=26472534

Montag, 23. November 2009

heinzi2007


Der Unintelligenteste unter den Kumpanen von gscheitbär06. Dieser Tatsache scheint er sich völlig bewußt zu sein, hält er sich in öffentlichen Diskussionen weitestgehend zurück (ab und zu liest man einen Kommentar, der dann allerdings sofort von anderen Usern zerpflückt wird, worauf "heinzi2007" rasch das Weite sucht). Als begnadigten Rapid-Anhänger (ein Schicksal, das er sich mit gscheitbär06 teilt) beschränken sich seine Aktivitäten auf das Kommentieren von Fussballergebnissen auf diversen Visitkarten. Weiter scheint er von einem gewissen "Roa" besessen zu sein, von welchem er jahrealte Beiträge zitiert und das immer noch komisch findet.

Gerne wird "heinzi2007" als dankbarer Empfänger von Mitteilungen auf seiner Visitenkarte geführt, welche er oft mit einem herzhaften "loooooool" oder *rofl* quittiert. Man missbraucht diesen Einfaltspinsel somit häufig als sog. Applaudieraugust, der auf Kommando gutheisst, was seine Vorsager ihm vorlegen.

Als Hauptakteur der Mobbingpartie gegen einen User aus Oberösterreich sollte man ihn zu den niederträchtigsten Personen zählen, doch wie schon einleitend erwähnt, ist er im Geiste recht einfach gestrickt, gleichsam einem kleinen Kind, sodass man ihm beinahe nicht böse sein kann. Er weiß es nicht besser.

piperflyer


Früher mal als "malibuflyer" bekannt. Hat seinen heissgeliebten Nick leider aufgrund untragbarer Aussagen abgeben müssen und dieses Trauma heute noch nicht überwunden. Redakteur einer Regionalzeitung, Leasingratenmitbezahler und Pilot einer einmotorigen Piper Malibu und einer der verbittertsten Grünenschrecker auf orf.at. Daneben scheint auch noch der kalte Krieg unter seinen Fontanellen zu toben, hinter jedem Busch im Park wartet ein Kommunist. Studenten sind (bis auf Burschenschaftler) sowieso alle Stalinanhänger, Che Guevara ist sein ganz persönlicher Gottseibeiuns. Natürlich auch ein krampfhafter Kämpfer gegen Zuwanderung und Ausländer und - ziemlich oft ersichtlich - ein Frauenfeind, der wohl höchstens ein devotes Wesen im Stile eines Rauhaardackels neben sich duldet.

zwergnase01


Ein zur Seilschaft von gscheitbär06 & co. gehörender Rentner, der das Medium Internet für sich entdeckt hat. Verbissenes Geschimpfe gegen "linkes Gesocks" und natürlich die bösen Ausländer gehören ebenso zum Repertoire, wie etwas dümmlich-anzügliche Witzchen im Stile eines Gerhard Dörfler oder das Onlinestellen von uninteressanten, privaten Fotografien aus längst vergangenen, offenbar besseren Zeiten.

An sich noch ein annehmbarer Zeitgenosse, würde er nicht in Befürchtung, vom Kreis seiner zweifelhaften Freunde ausgestoßen werden, bei den meisten menschenverachtenden Blödheiten mitziehen. So gesehen ein Mitläufer, der dankbar ist, eine Plattform gefunden zu haben, auf der er seine verschrobenen altersstarren Ansichten zum Besten geben kann.

dersohnpiatniks


Auch bekannt als (gesperrter) "einsohnpianiks" oder "siegertyp27", "derjackbauer" und zahlreichen anderen Nicks. Angeblicher Rechtsanwaltsanwärter, eher aber - wenn denn überhaupt - Rechtanwaltsgehilfe. Er gibt sich gerne jung, reich, erfolgreich, de facto dürfte er gerade mal Ersteres sein. Nicht umsonst erscheinen seine bizarren Versuche, diese Attribute zu überkompeniseren schon oft einer Karikatur gleich. Er geht dabei einen Schritt weiter als manch anderer User : scheinen diese sich mit zumindest mit ihrer realen Existenz abgefunden zu haben und ihre daraus resultierenen Aggressionen in eine bestimmte Richtung zu kanalisieren (Ausländer, insbesondere Muslime, etc.), spielt in seinen Beiträgen auch oft zusätzlich der Versuch eine Rolle, sich persönlich als mehr darzustellen, als er tatsächlich ist. Sozusagen ein schwererer Fall, als manch anderer.

Inhaltlich unterscheiden sich seine Beiträge in den orf - Foren kaum von denen seiner virtuellen Freunde. In der Ausführung sind diese aber gerne um einen Tick "trolliger", sodass sich doch noch ab und zu der Eine oder Andere provozieren lässt. Insgesamt auch einer derjenigen, die über zu viel Tagesfreizeit und zu wenig Erfolgserlebnisse im Leben verfügen.

kerzerldocht


Eines der bemerkenswertesten Stehaufmännchen in den ORF - Foren. Waren seine Nicknamen früher Verballhornungen von Walt Disney Figuren, ist er mittlerweile auf die Kerze gekommen und bedient sich zahlreicher Abwandlungen. Böse Zungen würden ihn ja als penetrant bezeichnen, ich finde ihn drollig. Sich damit rühmend, dass ein Nick schon über 80 Mal gesperrt wurde, handelt es sich bei diesem User aufgrund der eher unüblichen Einlogzeiten vermutlich um einen Nachtportier oder Rezeptionisten. Sympathisch macht ihn bis zu einem gewissen Grad seine Aversion gegen Rechtsextreme. Das Herz liegt diesem (Spass)vogel auf der Zunge und je nach Gemütszustand changieren seine Beiträge von "trollig" bis zwider-untergriffig und bösartig. Zusammen mir "heinzi2007" einer der Mobber, die einen User aus Oberösterreich bis ins Privatleben verfolgen.

Gerne stimmt er in den Kanon der Grünen- u. SPÖ-Basher ein. Möglicherweise liegt dieser Tatsache ein traumatisches Erlebnis zu Grunde, man weiß es nicht.

gescheitbär06


Mit wem sonst, als dem Ungustl-Urgestein, das sich skurrilerweise "gscheitbär06" nennt, könnten wir hier unseren Streifzug durch die mitunter manisch anmutenende Diskutantenlandschaft beginnen.

"gscheitbär06", welcher auch unter Nebennicks wie "tagespost" und "vollkoffer" (ab und zu ist der gute Mann sogar realistisch) firmiert, hat keine Beine, keine Frau oder kein Leben. Sein Tagespensum dürfte bei etwa 18 Stunden Forenpräsenz täglich liegen, wie er auch regelmäßig durch Hinterlassen seiner verbalen Häufchen (zumeist bestehend aus einem böswilligen Kommentar oder einem reinkopierten Text) unter Beweis stellt. Gerne bedient er sich Fäkalausdrücken, die ihn auch nicht sympathischer wirken lassen. Die Visitenkarte dieses seltsamen Zeitgenossen dient als Plattform für eine illustre Schar von Trittbrettfahrern, auf die ich später noch eingehen werde.

Unter seinem Nick "tagespost" sammelt dieser Sonderling akribisch Pressemeldungen zu Straftaten. Dies aber nicht, weil er insgesamt ein Faible dafür hätte. Vielmehr selektiert er Straftaten nach tatsächlichem oder angenommenem Täterkreis und führt ausschließlich Fälle an, die mit Ausländern zusammenhängen. Damit ist davon auszugehen, dass es sich um eine Art Zwangshandlung handelt, die dem Zweck der einseitigen, manipulativen Berichterstattung und in weiterer Folge dem Versuch der Meinungsbildung verfolgt. Bei einer Handvoll Kielwasserpaddlern hat er damit augenscheinlich sogar Erfolg.

Ein weiteres Hobby scheinen Fragen zu sein, die mit Asylwerbern zusammenhängen. Als würde seine Misanthropie und höchstgradige Soziopathie nicht durch seine anderen Beiträge schon genug unter Beweis gestellt, gibt sich "gscheitbär06" gerne als Hardliner und strenger Max. Natürlich hat man Verständnis für gewisse gesellschaftliche Defizite, die sich durch eine Pensionierung ergeben. Diese jedoch in einem öffentlichen Forum kompensieren zu wollen, erscheint bei näherer Betrachtung als ziemlich untauglicher Versuch.

Ein großer Freund dürfte "gscheitbär06" von freiheitlicher Politik sein. Als braver Leser der Presseaussendungen ist er ein ebenso braver Verteiler solcher Meldungen in Foren, sobald sich dazu ansatzweise Gelegenheit bietet.

Weiteres zu einem späteren Zeitpunkt.